Verloren. Wirrwarr aus Gängen, ungenutzte Chancen, verpasste Möglichkeiten. Verirrt im Gewirr der Gedanken, im Labyrinth aus Zeit und Raum. Abzweig verpasst, Ausgang verbaut. Durchgang geschaffen. Weg verloren. Ziel verfehlt, in der Sackgasse geboren. Fluchtweg genommen, verwirrt, verirrt, verpasst. Merkt ihr nicht, dass ich fehle? Achtung meiner Gedanken, Augen blind, taube Ohren, Lachen ins Gesicht gemalt. Verbogen, verzogen, geflohen aus der Realität. In träumen verschanzt, Leben in Fantasie gebettet. Träume auf dem Grabstein, Leben unter der Erde. Begraben unter zerstörten Hoffnungen, geplatzt wie Seifenblasen unter der Berührung deiner weichen Haut. Der Samthandschuh rau wie Sand und hart wie Stein. Unreal, anders als gedacht. Blut aus dünnen Rinnsalen, Haut zerrieben. Bemerkst du nicht jede kleine Wunde, die du erzeugst? Reißt mir die Haut auf mit deinem Sein, reißt tiefer als jedes Messer schneiden kann und zerstörst meine empfindlichste Stelle. Die Seele heilt schwer. Das Herz blutet schnell. Vergessen zwischen den Welten, zum Himmel geflogen, den Rückweg verpasst. Die Flügel ausgerissen, verbrannt an deiner Zuneigung. Jede Aufmerksamkeit wiegt Gold und ist trotzdem nie genug. Fühle mich krank, blockierst mein Denken. Nah sein, näher, nie nah genug. Vergiss es, ignorier den geschundenen Blick, vergiss den gehetzten Ausdruck darin. Vergessen, Wunschgedanke, Träume geht weg. Ich will euch nicht. Werde gejagt, hab nie meine Ruh. Feuer in den Venen, es prasselt, die Flamme verbrennt mein Herz. leckt genüsslich daran, verspricht viel und noch mehr und zieht sich dann mit den leeren Worten zurück. Kalt und leer, das verlassene Haus. War es dir zu viel? War ich dir zu viel? Ja, in der Realität damit umzugehen ist schwer.
... Wieso hab ich dir mehr zugetraut, dir vertraut?
Fehler. Überall. Ich, du, ich, du. Alles dreht sich im Kreis, vergiss das Karussell. Kannst du noch gerade laufen? Die Blicke gekreuzt hinter dem Schleier, der deine Sinne benebelt.
Ich bitte dich doch nur um eins: Wach auf!