Sonntag, 9. Oktober 2011

Scheinwelt.

Heuchelt mir nichts vor. Ich bin keine kopflose Holzpuppe, die euer Spiel spielt.





Zu feige, es auszusprechen.
Zu scheu, es in den Mund zu nehmen.
Die Zunge gelähmt.
Im Spiel gefangen.
Die Szene der Freundlichkeit,
der Akt der Freundschaft.
Die Gedanken aufs Ziel gerichtet,
mit Scheuklappen den Weg entlang.
Neben euch die Wahrheit,
doch ihr wollt sie nicht sehen.
Die Realität, 
die euch blendet,
eure Worte stocken lässt,
euer Spiegelbild zertrümmert.
Feingliedrig, 
eure schwere Eisenketten,
am Grund, 
dem Bodenlosen.
In euren Köpfen, 
das Wirren der Fliegen, 
verscheuch den Gedanken,
spiel das Spiel.
Deine lächelnde Maske, 
Versteckspiel der wahren Sicht.
Ignorier sie, 
im Schwarzlicht die Tränen,
der künstliche Nebel der Einsicht,
der Schleier in Fäden, 
zerissenes Gesicht.
Geschunden der Blick, 
inneres Monster, 
stopp dein Schreien,
der Moment deines Verstummens, 
meine Rettung.
Ich seh es nicht, 
dein Fallen, 
dein Sturz,
den Regenbogen um mich geschlungen, 
ertrinken in Farben.
Die Ranke im Mund, 
versink in Trauer, 
vermisse die Zeit.
Verletz das Ganze, 
das Sein aus dem Sinn, 
einzeln, 
einsam, 
wieso verließ es mich?
Das Schauspiel, 
Unikat dieser Kunst, 
du Perfektionist,
ich seh nicht hindurch.
Unverständnis, 
dein Du erscheint schwarz. 
Netzartig überzogen, 
deine Haut gelitten, 
Schmerz eingebrannt.
Und im Kopf nur ein Wort: 
Wahrheit.

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