Sonntag, 20. Mai 2012

Ein Kuss voll Gewalt.


So und nicht anders.
Das Leben schreibt Geschichte.
In Schwarz, in Weiß,
im Regen stehend,
jeder Frohklang so vergeht.
Vielleicht allein, vielleicht zu zweit,
doch niemals nicht ganz einsam.
Der Vorhang hebt,
die Bühne bebt,
das Schauspiel neu beginnt.
Verblasst, verfärbt, verzerrt,
das Nicht-Gesicht.
Im Spiegel nicht,
in Realität anders,
verloren die Orientierung.
Der Irrsinn spielt Klavier,
versteckt, verdeckt, beerdigt.
Und Säure der Augen
verätzt Lächeln und jedes Herz.
Der Blick gesenkt,
der Stolz vom Kopf her fällt.
Die Sonne meiden,
an Schmerz weiden,
befleckt vergilbt,
Vergangenheit.
Doch jedes Tropfen
reißt und beißt
das Selbst in kleine Fetzen.
Doch leider,
nicht anders,
dieser Kuss voll Gewalt.

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