Durch die Straßen irren. Sinnlos, ohne Ziel. Rutsche auf dem nassen Boden aus, falle in knietiefen Matsch. Schuldbesudelt. Blicke in den tränenverhangenen Himmel, die regenschwere Luft raubt mir den Atem, zerdrückt mir die Brust. Die Hitze blendet mich, der Regenbogen bringt mich dem Boden entgegen. Schwer, schwerer, Lasten tragen. Dein Goldtopf auf meinen Schulten, dein Kleeblatt an meinem Kopf. Truglos stolpern, Stein um Stein. Verworrene Gassen, dunkle Stadt. Die Sonne am Nachthimmel lässt mich nie alleine. macht mir das Leben unerträglich. Der Halbmond in deinem Gesicht widert mich an, ich kann, ich will ihn nicht mehr zeigen. Verdeck, versteck, verbirg ihn, zeig ihn mir nicht!
Ausatmen, im Einklang mit dem verdreckten Asphalt. Um mich herum geht der Regen zu Boden, liebkost, umspielt meine Wange und mischt sich wortkarg unter meine Tränen. Schwarz und dunkel, die explodierende Leere um mich herum, im Nichts gefangen. Nicht-vorhanden-sein. Surreal, imaginär, vergessen. In den Schuhkarton gepackt, zu all den vergilbten, eingestaubten Fotos. Es war nur Fantasie, das gab es nie. Schneebedeckte bunte Herbstblätter senken sich zu mir hernieder, gerade erblüht. Bedecken, verdecken mein Gesicht, mein ganzes Sein, getarnt, mitten unter euch, um mich herum, neben mir, unsichtbar.
Und ich fühle mich alleine. Und ich fühle mich einsam. Und du?
Ein wenig zerstört dieser fröhliche, herumspringende, grüne, irische Kobold in meinem Kopf das schöne Bild, das du kreiert hast. Aber ansonsten mag ich das voll. Es ist irgendwie tarurig, melancholisch und bedrückt (die Stimmung) allersings nicht so düster und blutig wie sonst. Ich könnte jetzt ja noch was über die schönen verwendeten Stilmittel sagen, aber das wäre sooo... Deutsch LK. ^^
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Jaa, für deine fantasien kann ich leider nichts ;D
AntwortenLöschenDanke (:
Ja, so überkam es mich neben in Chemie ;D
Wehe -.-
Analysier meine "gedichte" nicht! xD
<3