Montag, 2. April 2012

Flammenkinder.

Dunkel und kalt, blinde Augen halten mich gefangen.
Mein Herz beginnt zu stocken.
Mein Atem zu schnell.
Meine Ohren taub, taub von deinem Schreien.
Der Schrei meiner Seele, nichts mehr spüren, nicht mehr fühlen.
Stumpf das Wort im Kopf verklingt.
Und in der Ecke fallen, fallen.
Und langsam haucht der letzte Atem.
Alles vorher Euphorie.
Wenn Sprache nicht reicht und lachen verstummt.
Die Maske, sie reißt.
Stück für Stück das wahre Ich.
Und ganz allein das Kind im Herzen rasselt letzte Blicke.
Rot getränkt der Abschiedsbrief in winzig kleinen Fetzen.
Schroff und klar mein Wort an dich verlass nur dieses Leben.
Heuchelei, mein Sonnenschein, leuchtet meinen Weg.
Reibend, brechend, Rippen von den Schmetterlingen.
Doch mein Haar verdeckt die Augen, welche dir allein Wahrheit sprechen.
Flammen ringen deine Adern nieder, der Muskel brennt.
Ganz entwurzelt ohne Schutz, Scherbenhände streicheln sanft.
Und um den Hals das Mal der Furcht, dein Symbol des Allem.
Und geisterhaft der Schemen Blut.
Es rinnt und tropft, verliert den Sinn.
Dein Leben bald vorbei.
Die Illusion, Gedankenschwaden erobern meinen Kopf.
Im trüben Nebel hängt dann mein letzter Blick auf dir.