Was, wenn das rettende Schiff droht im Sturm zu ertrinken?
Der einst so ruhige Ozean, die Wellen schlagen hoch und höher,
kein Fünkchen mehr, kein Silberstreif, überall nur Finsternis,
nass, kalt, zitternd, alleine, woher diese Leere?
Gefüllt vom Fernweh, dieser Raum der einsten Zuflucht.
Gefunden, an sich gebunden, das Wagnis eingegangen.
Den Schritt durch den Spiegel, zaghaft, doch bestimmt,
nun im Kreis aus Mauern, wo kam ich her?
Der Weg im Wasser versunken, steigend, die Luft drängt.
Das Herz ganz angefüllt mit so viel Wärme,
erlischt das Feuer bald im Meer?
Das Selbst vergeht, die Schwelle zur Phantasie,
zu dicht, zu nah an jeder Wahrheit.
Wo ist der Kopf? Wo ist das Herz?
Zu nah, zu weit, zu dicht, zu fern, zu hier, zu dort.
Benetzen die Verzweiflung jede Flamme Glückseligkeit.
Voller Zweifel verlernt die Hoffnung 's Keimen.
Die Schritte vor nun schnell zurück, das Schiff noch nie betreten,
die Welt verliert die Farben. Nicht gewachsen, überschätzt,
dieses eigen Ich. Die schöne Maske Illusion,
mit ihr ließ es sich leben, doch sie hielt nicht stand.
Kann ich - Will ich - Soll ich - Was?