Überall Wände in den Ländereien, selbst geradeaus birgt tausend Ecken, verstecken ist doch keine Option, beobachtet, betrachtet, verfolgt von roten Augen, gebleckten Zähnen und das hämische Lachen im Chor erklingt, singt ein Lied aus Angst und Verzweiflung, Furcht und Tränen. Keine Maske, keine Täuschung, nur Enttäuschung zeichnen Furchen tief und schwarze Spuren in den Spiegel, liegend lachend in Lachen aus schwarzem Blut und Gift für die Sinne, Spinnenfäden, die den Atem nehmen, brennen bitter, ritterlich doch noch röcheln, aber es ist kein Platz für Hoffnung im Käfig aus Lügen, im Netz aus Dornen, Zorn und Kälte. Älter werden nur in Gedanken, Ranken halten, bald schon bald, wie Rotkäppchen im Wolfspelz, vergisst die Uhr sich selbst und Zeit spielt keine Rolle mehr. Leer und leerer, ein Schauspiel voller Tragik, voller Freude, voller Verlust und Lust zu sterben. Narben unter dicken Schichten, Licht scheint nur am Ende des Tunnels. Rustikal und antik, verstaubt und verstummt, keine Taste erklingt, kein Ton verstummt, Schreie hallen an nackten Tapeten, fallender Putz, knarren und knirschen, doch kein Fenster, keine Tür. Gefangen und immer wieder gefangen und immer wieder gefangen und immer wieder gefangen.
Und doch wieder kein Ausweg. Durch Rauch und Nebel, keine Hand vor Augen, keine führende Hand, am Rande des Wahnsinns und so allein, kein zweites Sein, nur leere Hüllen voller Gram, langsam ersticken an Worten im schönen Kleid, rausgeputzte Worte von der Sorte Hass und Abscheu. Die Beine versagen, erlagen dem Sumpf der Biester und Bestien, Reste von Verstand versinken und langsam trägt das Echo auch das letzte Lachen fort.