Montag, 13. Februar 2012

Krypta.

Der Spiegel zeigt verzerrt,
dein Herz begehrt,
Tropfen des Mondlichts,
sinntriefend vor Nichts.
Der Kopf wird leer,
das Herz schreit: "Mehr!"
Mehr Gedanken verblassen,
weiß sie nicht in Wort zu fassen.
Perlen der Erinnerung,
liegen im verzweifelten Sprung.
Weder ein noch aus,
willst fliehen, willst hier raus,
dein Scheiterhaufen aus Eis,
doch jede Träne weinst du leis'.
Mit Flügeln drehst du deine Runden,
stech' immer tiefer in die Wunden.
Doch aus dem Mund, der feine Ton,
liebreizend aus Spott und Hohn.
Die Zelle deiner Einsamkeit,
niemand, der dich mehr befreit,
deine Welt beginnt zu beben
und du meinst, das ist Leben?

Mittwoch, 8. Februar 2012

Ich will den Mond besiegen.

Sperr mich ein,
Käfig aus Eis,
Schlösser fest und zu,
Tore versiegelt,
Ketten bändigen den Zorn.
Düsterkalt allein im Grab,
Schlüssel vergraben mit Worten,
Leere.
Blutstropfen im Kristallsarg,
Schneewittchen schaufelt ihr Grab.
Einsam wacht,
Sternennacht,
Funken verblasst!
Trüb und stumm,
das Gehölz brennt,
verblassend und dumm.
Perlen der Winde,
klar gefüllt,
glänzend und rein,
benetzen Haut und leeres Sein.
Totenlichter,
Schimmerglanz,
Regenbogentau.
Eisenpanzer,
kalt und starr,
im Garten voller Tod,
Grau regiert;
es lebt das Nichts,
vergessen jede Pforte.
Nur einsam liegt,
im Feuerschein,
das kleine Kind,
es lacht und weint.
Die Augen voller Hass verzogen,
erzählt es die Geschichte neu:


Sperr mich ein,
Käfig aus Eis,
Schlösser fest und zu,
Tore versiegelt,
Ketten bändigen den Zorn.
Düsterkalt allein im Grab,
Schlüssel vergraben mit Worten,
Leere.
Blutstropfen im Kristallsarg,
Schneewittchen schaufelt ihr Grab.
Einsam wacht,
Sternennacht,
Funken verblasst!
Trüb und stumm,
das Gehölz brennt,
verblassend und dumm.
Perlen der Winde,
klar gefüllt,
glänzend und rein,
benetzen Haut und leeres Sein.
Totenlichter,
Schimmerglanz,
Regenbogentau.
Eisenpanzer,
kalt und starr,
im Garten voller Tod,
Grau regiert;
es lebt das Nichts,
vergessen jede Pforte.
Nur einsam liegt,
im Feuerschein,
das kleine Kind,
es lacht und weint.
Die Augen voller Hass verzogen,
erzählt es die Geschichte neu:

Sperr mich ein,
Käfig aus Eis,
Schlösser fest und zu,
Tore versiegelt,
Ketten bändigen den Zorn.
Düsterkalt allein im Grab,
Schlüssel vergraben mit Worten,
Leere.
[...]

Schwierigkeit des Glücklichseins.

So wie niemand,
keiner und wer.
Versteckt, Käfig aus Schwarz.
verlogen, verbogen,
ein ums andere Mal,
Leben betrogen,
Sog aus Nichts,
kaputt mal Zwei.
Verraten im Fremdwort Vertrauen,
Lügen im Herz,
das Netz leben,
hoffnungsverbittert,
Verbrauch von Mut,
Kraft Anderer,
Ahnung von Dunkel,
allein.
Nass, Wirbel,
hoch hinaus,
hinab und tief.
Nur Schaum durch Nebel,
Gier nach Einsamkeit,
Sumpf der Intrigen,
verdammt im Hilfeschrei.
Rot und schön,
stumpfer Glanz von Augen und Sternen.
Geflecht in Rache,
Vers um Vers,
jede Zeile neu verbrannt.
Die Zunge lahm,
geraubt im Mund,
wispernde Verborgenheit.
Freiheitswunsch der Sicherheit,
heldenhaft im Freitod liegen.
Kristallklar und regenbogenwebend,
zügelloser Schaffungsakt,
Konter von Direkt und Gleich,
offen in Scherben liegen,
Trümmer der Gedankenwelt,
Salzmeer, knietief.
Perlen der Verlassenen,
verloren am Teppich der Wellen,
Glut und Angst,
im Rausche windend,
tobend, kreischend,
das Leben vergessend.
Dorngestrüppe, krallend,
verronnene Zeit,
mit Kopf und Wand.
Heiligtum der Leere,
süßer Zorn,
blinder Schmerz,
auf mich auf Welt,
ganz und gar,
umrankt, verwachsen.
Freier Vogel, dein Sarg aus Schnee.
Zerrissen an der Arroganz,
Fetzenbild aus dir und mir,
so viel war da Toleranz,
Ironie, das Sein aus Tönen.
Farbenhaus in Schwall und Rauch,
Melodienspiel aus Schrei und Stumm.
Herzgebannt,
Schlag um Schlag,
nur noch gelöst,
Edelstein aus Wut und Krieg.
Schloss im Meer,
auf Wolken fliegend.
Regenguss auf Tropfen, Fels.
Maskenball durch Sturm aus Beben,
Fluchtgehölz im Blätterlaub.
Und blank, Knochenhaufen,
allein und leer
inmitten grauer Welt.
Verloren.