Dienstag, 25. September 2012

Ein Lächeln im Gesicht vermag ganze Hallen zu füllen, ...

Das Herz, es pocht, der Nerv droht zu versinken. Diese Blicke schneiden scharf, in schreiend' Dunkelheit gefangen. Einsam weinen viele Seelen. Kristalle, zart, so kalt, fesseln Schein und Ton. Schütteln, ranken, vom Windhauch verweht, ertranken in der Leere. Allein das Licht, so schwach, zweifelte am hellen Stern, verzerrt die Wirklichkeit. Im Konflikt, das Jetzt und Hier, so leise - unerträglich. Im Feuerschein tanzt weltversunken jeder kleine Stein. Und Stück für Stück, vergisst zu existieren, schwach und schnell, der einst so große Wall. Verkehrt, verdreht, die Welt sich wandelt, das Glas verschmutzt von Schatten. Im Denken kreist, verletzt und nackt; im letzten Sprung, die Arme offen, weint längst vergess'ne Tränen. Offen, schimmernd glänzend rot, im Schwarz bald wandelnd, nur Du. Und deine Welt steht endlos still.

... doch Tränen wiegen leichter.

Was Zeiten ändern, viel und leer, was war, was ist, ein Wort macht stumm, der Blick gen Boden fällt. Doch Hin und Her verschleiern's Sehen, trennt die liebevolle Hand. Vergisst zu trauern, von Wut verzehrt. Nun wartet dort, so klein und still, das bitter Monster Eifersucht und krallt und schlägt ins Netz aus Leben. Zärtlich fein, geht schlichtweg unter, jenes liebliche Gefühl. Doch niemals weichend füllt es weiter, diesen Ort des bisher Nichts. Trotz Wunschbegehren, lang verwehrt, regiert meine Gedanken, das wärm'nde Wesen deines Du.