Zerreißen, zerbeißen, zerfleischen,
will nicht nur jährlich Maske tragen,
will leisem Rieseln, Rascheln, Brechen
die Ketten nehmen und verflechten,
knechten, flicken.
Stop. Innehalten, Zeit steht still.
Die Luft im Brustkorb gefangen.
Das Herz den Takt verliert und spielt
die Melodie falsch.
Nur ein paar Zeilen, leere Worte,
trügen, lügen, bergen viel.
Durch Nebeldunst und Nebeldicht
trübe, trübe, bricht das Licht,
der Sinn, der Zweck, das Hier und Jetzt
ja doch kaum vor.
Misst das Kalt, vermisst das Rot
und jedes Fühlen kurz vorm Tod.
Eisig, einsam, zwitschert stumm
zwischen tausend anderen
Wandernden
- Ein Gedanke.
Und zerstört so jedes Tun,
jede Motivation, jedes Chaos, jedes Leben,
Streben, Beben ebbt ab, eckt an, versinkt
in Schwarz und Wut und Trauer.
Und lieb, so lieb, die Stangen, grau,
verschleiern leicht die Außenwelt
und nehmen Last, lassen Rast, lassen
Federn schweben für noch eine weit're Nacht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen