Die Gewissheit, die mich quält,
Die Wärme, die mir fehlt.
Zu wissen, ich werd nie die Rose zwischen Nesseln sein,
Ich werde nie werden in deiner Nacht der Mondschein.
Pure Folter, schmerzverzerrt und blind vor Farben,
Kann dein Gesicht nicht sehen,
Nicht mehr aufrecht vor dir stehen,
Das Kribbeln, das Brennen, es ringt mich nieder.
Doch Kälte bleibt am Boden und so wirst du nie meinen Kummer sehen, über mir stehend bleiben und lächelnd, Hand in Hand mit anderen weiter gehen.
Wie der Fisch im Glas nie zu dir über Freiheit spricht
Und innerlich vor Verlangen trotzdem zerbricht,
So treibe ich im Grauen,
Zerstochen von Dornen im Dreck.
Eine Andeutung, ein zu viel, ein doch zu wenig, der Wahnsinn beginnt sein Konzert in meinem Kopf und zermürbt jeden Gedanken.
Ich stecke fest - kann weder vor noch zurück, will nur nicht mehr fühlen, wie du greifbar bist und doch unendlich fern, in diesem Nebel nur der Schatten einer helfenden Hand.
Ersticke an den Worten, die zu schwer wiegen, meine Zunge erdrückt von der Last, mein Hals verschlossen von einer Mauer aus Angst.
Will nicht zerstören, will nicht verlieren, doch die Motten rauben mir den Verstand.
Immer tiefer sink ich in Morast, der Sumpf will mich nicht gehen sehen.
Bleibe im Dickicht, leide ohne einen Funken Licht von dir, unbewusst, ungewusst, nur fast nicht allein.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen