Donnerstag, 2. Mai 2019

Hazard

These days are a rush
These days in a blurr
And I don't know where the time went
Where did I go when I didn't come home
I can't remember any trouble
But I couldn't tell for sure
If I wasn't the one destroying Tokyo
And setting L.A. on fire
Dancing in the ashes to the sirens song
I'm watching myself with half an eye open
And unspoken words sealed on my lips
I'm wearing dirt and dust like make up
And I'm not recognizing my face anymore
Who am I when I'm lost
I'm not the me I know, it's someone new
And we're sharing everything
Except our memories
So it means the world
That you remember me.

Mittwoch, 17. April 2019

Maniac

During dawn
Everything feels different
Like I’m looking at myself
And standing right beside me
But it’s someone else
The beast inside awakes
And I’m on auto-pilot
I’ve never felt more beautiful
Or weak, all the same
The world could break apart
While looking at it
In a different way
But I never cared less
As the world’s not caring about me
My head hurts
As we're fighting over control
And now I’m breaking apart
My words don’t matter
And so do I.

Thorn and arrow

I want to scream
Until I’m breathless
I want to sing
Until my throat is sore
Gone with the wind
Washed away
By acid rain
I want it out
All of it out
And never again
Think about pain
That’s leaving stains
On my ripped
And ruby soul
I’m crawling
And crying
But it’s never
Dark enough
The light is blinding
My mind and thoughts
And I can’t stand
This sensation
After tears
But even more
Right now
I can’t even stand
Me

Wirbelstürme

Der Kopf so schwer, das Herz so leer und in der Sonne fühl ich Regen. Ich will Dunkelheit, die alles verschlingt, alles mit sich nimmt und meinen Geist in Nebel hüllen, die Stille nicht mit Schluchzen füllen, sondern mit Musik verschlafen. Mein sicherer Hafen war eine Farce, fraß schon die kleinste Änderung mein -alles- Glück, nicht Stück für Stück, mein Lächeln vom Gesicht gerissen, tiefe Furchen in der Haut, Chelsea grinst heut ganz beflissen.
Durch rote Augen wirkt die Welt so grau, genau, wie es schon einmal war.
Sah den Himmel längst so trist, kenn’s, wenn Leid sich in Dich frisst und deine Seele schlafen geht. Und dann kommt nichts. Angesichts dieser Aussicht kann ich es kaum erwarten, den Schmerz zu überwinden und wieder taub und stumm zu sein.
Auch wenn es kein für immer ist und ich das Erwachen fürchte, fürchte ich doch nicht das, was gestern war.

Distanz

Ich ertappe mich, wie ich schon wieder diese Melodie, deine Melodie, höre, die mit zugleich aus Freud und Leid die Tränen in die Augen treibt.
Sie trägt dein Gesicht, dein Lächeln, deine Stimme und alle Erinnerungen zu mir.
Kann mich ihr nicht verwehren, nicht enthalten, nicht an mich halten und jede Faser meines Körpers vermisst dich bis ins Äußerste.
Wird dieser Ort zur Hölle, weil du fehlst.
Und dein Verlust ist die Trauer selbst.
Verlier mich in Gedanken an dich und Melancholie, oh süße Melancholie, nimmt mich gefangen.
Der Wind soll mich zu dir tragen, denn ich ertrage es nicht mehr hier zu sein, ohne dich zu sein, alles, was ich fühle, ist allein.

Montag, 25. Februar 2019

Feverdreams

Lonely tears kissing my pillow
A single thought is running wild
My head's in space
And I can't breathe
It's the sensation of the fall
The knowledge of a soon feeled pain
But for the moment
There's nothing
But desparation

I'm begging you
Please rescue me
From turning into cold hard stone

In the silence of the crowd
My heart thumps even louder
But I wish for it to stop
I'm full of fear
I'm so afraid
Of every step I'm going to take
The walls aren't stable
And I can see
Soon they will break and bury me

I'm begging you
Please rescue me
From turning into cold hard stone

I'm spinning and whirling
And I try to ignore
The sound of the bell
Telling me it's twelve
And I need to wake up
But my eyes won't even flutter
I can't bring myself to face
This cruelty called reality
Let me sleep in my false peace

I begged enough
Don't rescue me
It's either stone or bleeding out
Now

Montag, 5. November 2018

Geile Zeit

"Und ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und ey, es tut mir leid, es ist vorbei."
Denn ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit, doch noch ist es nicht ganz so weit zum Abschied nehmen und bye bye sagen, den Kopf noch voller Fragen, bereit, den nächsten Schritt zu wagen, auf ins nächste Abenteuer starten, nicht nur warten, wann der nächste Programmpunkt kommt."
"Und ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und ey, es tut mir leid, es ist vorbei."
Denn ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit gefüllt mit Lachen, Tränen, Herzchenaugen, ganz viel Glauben, an dich, an mich, an uns, an Gott. Fragen, die tief in die Materie gehen, mal kapieren, wo wir stehen, das Leben in vollen Zügen genießen, fließend schreitet fort die Uhr, doch nur, weil hier so viel passiert.
"Und ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und ey, es tut mir leid, es ist vorbei."
Denn ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit, den Kopf voll Bilder wilder Tage, langer Nächte, verbrächte diese Zeit nirgends lieber als mit euch an meiner Seite, mit euch bei mir, dieses richtige Gefühl von wir, nur mal hier sein, im Jetzt und ganz genau, nicht zugleich an tausend Orten, Worten, die das Herz erfüllen und die Erinnerung wird stark.
"Und ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und ey, es tut mir leid, es ist vorbei."
Denn ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit mit schiefen Tönen, Tanzeinlagen, ganz nettem Essen und einigen Klagen, blanken Nerven und wenig Schlaf, doch brav wieder in der Andacht sitzen, randgefüllt mit schlechten Witzen, Wanderungen im dunklen Wald, Musik, die durch die Räume schallt und falls du mich fragst: So klingt eine Woche voller Leben.
"Und ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und ey, es tut mir leid, es ist vorbei."
Denn ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und nun ist es soweit mal danke zu sagen, laut und klar, denn es ist wahr, ohne genau euch würde was fehlen. Danke fürs durch Besprechungen quälen, wählen, sich dafür entscheiden, freiwillig hier was zu tun. Danke für jedes Lachen, danke für das Tun und Machen, davor und jetzt und hier und während und natürlich auch spontan mitten in diesem Wahn, der sich Konficamp und Teamerliebe nennt.
"Und ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und ey, es tut mir leid, es ist vorbei."
Denn ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit, denn das hier, das ist was, das bleibt, das hier schützt vor Einsamkeit, mit lieben Menschen vereint, die sagen: "Ich versteh schon, was dein Weinen meint." und wenn die Trauer in dein Hirn sich frisst: "Ich hab mal realisiert, was für ein toller Mensch du bist." und wird die Angst dann richtig groß: "Also, mich wirst du nicht mehr los."
"Und ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit und ey, es tut mir leid, es ist vorbei."
Denn ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit, also macht euch bereit, denn kaum sind wir so richtig hier, endlich wirklich angekommen, ist die Zeit auch schon verronnen, haben richtig rumgesponnen und begonnen in Hashtags zu denken, nicht beschämt das Haupt zu senken, wenn mal wieder alle peinlich sind und ganz geschwind ist all das ein Teil von dir.
Und egal, wie viel ich sage, welche Worte ich auf der Zunge habe, wird es doch nie dem gerecht, was ich im Herzen trage. Ein Küsschen aufs Nüsschen und ganz viele Liebe für euch.