Der Kopf so schwer, das Herz so leer und in der Sonne fühl ich Regen. Ich will Dunkelheit, die alles verschlingt, alles mit sich nimmt und meinen Geist in Nebel hüllen, die Stille nicht mit Schluchzen füllen, sondern mit Musik verschlafen. Mein sicherer Hafen war eine Farce, fraß schon die kleinste Änderung mein -alles- Glück, nicht Stück für Stück, mein Lächeln vom Gesicht gerissen, tiefe Furchen in der Haut, Chelsea grinst heut ganz beflissen.
Durch rote Augen wirkt die Welt so grau, genau, wie es schon einmal war.
Sah den Himmel längst so trist, kenn’s, wenn Leid sich in Dich frisst und deine Seele schlafen geht. Und dann kommt nichts. Angesichts dieser Aussicht kann ich es kaum erwarten, den Schmerz zu überwinden und wieder taub und stumm zu sein.
Auch wenn es kein für immer ist und ich das Erwachen fürchte, fürchte ich doch nicht das, was gestern war.
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