Mittwoch, 17. April 2019

Distanz

Ich ertappe mich, wie ich schon wieder diese Melodie, deine Melodie, höre, die mit zugleich aus Freud und Leid die Tränen in die Augen treibt.
Sie trägt dein Gesicht, dein Lächeln, deine Stimme und alle Erinnerungen zu mir.
Kann mich ihr nicht verwehren, nicht enthalten, nicht an mich halten und jede Faser meines Körpers vermisst dich bis ins Äußerste.
Wird dieser Ort zur Hölle, weil du fehlst.
Und dein Verlust ist die Trauer selbst.
Verlier mich in Gedanken an dich und Melancholie, oh süße Melancholie, nimmt mich gefangen.
Der Wind soll mich zu dir tragen, denn ich ertrage es nicht mehr hier zu sein, ohne dich zu sein, alles, was ich fühle, ist allein.

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