Augen die dämlich in die Welt hinausstarren.
Leer und gedankenlos.
Gefühlskalt und herzenstot.
Marionette im Spiel des Lebens.
Auf der Bühne vergessen, eingestaubt, Dasein gefristet.
Die Fäden gekappt, vom Leben abgetrennt.
Kalt und tot zurückgelassen.
Stunden, Tage, Wochen.
Eigenleben entdeckt, Glanz in den Augen.
Zorn und Wut im hölzernen Herzen, angetrieben von Rachedurst.
Vorangeschritten durch Nebel, Staub und Abgaswolken.
Allein die kalte Straße entlang.
Dasselbe kurze Kleid, jahrelang.
Keine Wiedererkennung, keine Reaktion.
An den Boden der Bühne gekettet und aus dem Gedächtnis gelöscht.
Die Fäden kleben noch an den Händen, da gehörten sie hin?
Blut im Mund, Hände aus Holz schlagen hart.
Keine Reue, kein Gewissen. Nie gehabt - nie gewusst.
Am Ende, doch für Rache reicht es nicht aus. Leid, mehr Leid, Blicke verstumpft!
Kein Erbarmen, keine Gnade, Todeswünsche, Gebete, Ende komm schneller.
Blicke in die Augen, der Geist muss brechen, zersplittern wie der Spiegel der Bühne.
Scherben regnen lassen, wie die Scherben der Seele.
Geborsten, geplündert, benutzt, geschändet.
Das hast du alles vergessen?
Du hast Mich vergessen?
Deine Marionette, die treu und dumm dich verteidigte, die folgte, dir jeden Wunsch von den Lippen las, deren Glück dein Lächeln war.
Deine Marionette, die du betrogen, belogen, bestohlen, geplündert, geleert, verlassen und vergessen hast.
Deine Marionette, die nun kalt und berechnend vor dir steht, dir das Grinsen aus dem Gesicht wischt und dir langsam das Leben nimmt.
Du weißt immer noch nicht, wer ich bin?
Egal, vergiss es, vergiss mich und dein Leben gleich dazu.
Dein gebrochener Blick ändert sich eh nicht mehr!
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