Donnerstag, 21. Juni 2012
Durst.
Etwas fehlt, ein Loch in mir. Das Nichts fand seinen Platz. So viel Sehnsucht, doch wonach? Es schmerzt, lässt tränen, doch das was ist nicht zu finden. Ein Sog hinab in Traurigkeit, so tief, kein Grund in Sicht. Was kam und hing, was stahl und ging? Sinnlose Leere im Herzen. Nichts, nichts finde ich, was füllt diesen Platz? Jedes Wort versucht zu sagen, was Worte nicht beschreiben können. Kein Bild, kein Gefühl, kein Zustand. Die Abwesenheit so vielem lässt mich bangen. Haare raufend, dran verzweifelt, so viel Ratlosigkeit. Ein Puzzle unvollständig. Unerfüllt. Raum ungenutzt.
Doch wonach sehne ich mich so? Was verließ das Haus, ließ es leer zurück? Und was füllt es mit Leben?
Schatten der Tage, die Maske am Tag. Unrealisiert dieser Wandel, ungesehen. Und doch da - zerreißend.
Wie leises Laub im Wind, bereit zu gehen, Platz zu schaffen. Es zu lassen. Nicht länger den schönen Schein zu wahren und die hässliche Fratze der Kälte den Sieg gestehen.
Doch der Grund, der bleibt verschwunden.
Versteckt unter tosendem Sturm, unter klirrendem Eis, in tropfenden Höhlen, zwischen Dunkelheit und Nacht und Einsamkeit. Ein Kerker zum sterben. Scheinbar unbewusst grundlos.
Wofür schlägt dieses Herz noch?
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