Mittwoch, 17. April 2019

Maniac

During dawn
Everything feels different
Like I’m looking at myself
And standing right beside me
But it’s someone else
The beast inside awakes
And I’m on auto-pilot
I’ve never felt more beautiful
Or weak, all the same
The world could break apart
While looking at it
In a different way
But I never cared less
As the world’s not caring about me
My head hurts
As we're fighting over control
And now I’m breaking apart
My words don’t matter
And so do I.

Thorn and arrow

I want to scream
Until I’m breathless
I want to sing
Until my throat is sore
Gone with the wind
Washed away
By acid rain
I want it out
All of it out
And never again
Think about pain
That’s leaving stains
On my ripped
And ruby soul
I’m crawling
And crying
But it’s never
Dark enough
The light is blinding
My mind and thoughts
And I can’t stand
This sensation
After tears
But even more
Right now
I can’t even stand
Me

Wirbelstürme

Der Kopf so schwer, das Herz so leer und in der Sonne fühl ich Regen. Ich will Dunkelheit, die alles verschlingt, alles mit sich nimmt und meinen Geist in Nebel hüllen, die Stille nicht mit Schluchzen füllen, sondern mit Musik verschlafen. Mein sicherer Hafen war eine Farce, fraß schon die kleinste Änderung mein -alles- Glück, nicht Stück für Stück, mein Lächeln vom Gesicht gerissen, tiefe Furchen in der Haut, Chelsea grinst heut ganz beflissen.
Durch rote Augen wirkt die Welt so grau, genau, wie es schon einmal war.
Sah den Himmel längst so trist, kenn’s, wenn Leid sich in Dich frisst und deine Seele schlafen geht. Und dann kommt nichts. Angesichts dieser Aussicht kann ich es kaum erwarten, den Schmerz zu überwinden und wieder taub und stumm zu sein.
Auch wenn es kein für immer ist und ich das Erwachen fürchte, fürchte ich doch nicht das, was gestern war.

Distanz

Ich ertappe mich, wie ich schon wieder diese Melodie, deine Melodie, höre, die mit zugleich aus Freud und Leid die Tränen in die Augen treibt.
Sie trägt dein Gesicht, dein Lächeln, deine Stimme und alle Erinnerungen zu mir.
Kann mich ihr nicht verwehren, nicht enthalten, nicht an mich halten und jede Faser meines Körpers vermisst dich bis ins Äußerste.
Wird dieser Ort zur Hölle, weil du fehlst.
Und dein Verlust ist die Trauer selbst.
Verlier mich in Gedanken an dich und Melancholie, oh süße Melancholie, nimmt mich gefangen.
Der Wind soll mich zu dir tragen, denn ich ertrage es nicht mehr hier zu sein, ohne dich zu sein, alles, was ich fühle, ist allein.