Donnerstag, 20. September 2018

Fairy lights

Blinding lights
Dancing on the water
The city smiling
With a grin of holy madness
The music only for your ears
The world's a house
Of fury lights and fairy dreams
Heartwrecking coldness
Your face imprisoned in my mind
Slow breath, slow burn
Inhale the fragrance
Can't spot the difference
Can't spot the halo
The smooth and calming
Heartbeat of the depths
Happiness of the light headed
Too damn light hearted
A darkness with freckles
Soft stone cushions
I'm not sorry
With my legs shaking
And me head filled with
Photographs of the forgotten
And all my friends are far away
Spinning to their own little melodies
Closing doors
Keep it close
And keep on your clothes
Frozen night skies
Frozen nights
What a nightmare
This is my muse
And we're falling apart
Talking up late
And I like the sparkles
Light up your face
In my favourite place
And the sweet sweet sound
Of my moon and stars
In the shadows of the past
Past midnight
These streets are alive
Stumbling over my good mood
Read me a lullaby
And please don't forget me
Like all the pretty flowers
In the backyard
I can't find the words
To say what you mean to me
Or what comes to my mind
When I see you again
Endless summer nights
With white wine
And red lipstick stains
Borrow my time
Steal my thoughts
And stay with me
Here and now
And all the time being

Montag, 25. Juni 2018

Wieder


Will die Stille, will die Gedanken nicht mehr tragen, nicht mehr ertragen,
die mich Tag und Nacht belasten, mir den Schlaf, den Atem rauben,
mich glauben lassen, dass die Dunkelheit mehr Freund ist als jedes
Lebewesen je gewesen sein kann. Wähnte mich in Sicherheit, so lang,
so vertraut, so viel Sonnenschein, doch weine nun wieder einsame Tränen.
Den Wunsch nach Schmerz, so tief verborgen, kein Verlangen mehr nach
Morgen, die Nacht, die Schatten sind mein Reich. Kehre zurück in bekannte
Bahnen voller Angst, voller Trauer, mauer mich ein und lasse keine Tür zur Welt.
Kann mich selbst nicht sehen, nicht mehr leiden. Der Druck auf der Brust,
die langen Klauen um mein Herz, die Eiseskälte in mir drin, gewinnen mich
zurück und ziehen mich hinab. Ein Wrack, wie ausgehöhlt, will nur vergessen,
will nur schlafen, das Traumland ein sicherer Hafen, versteckt vor der Welt,
vor den Augen, vor den Fragen, plagt mich doch jedes gut gemeinte Wort und
jedes Lachen. Die Versuche zu betäuben, sträube mich gegen jede Hilfe und
will doch nicht allein sein. Wie Gegenpole, die mich zerreißen, sich in mich beißen,
kann nicht entkommen. Der Schwindel packt mich, lässt mich wanken
und lässt mich erlahmen. Der blanke Wahnsinn will sich meiner ermächtigen,
sieht mich nackt und entzerrt die Maske Glücklichkeit. Weiß weder ein noch aus,
kenn kein oben, kein unten und treibe im Nichts, in Watte gehüllt,
der Nebel im Kopf und Klingen scharf. Und es ist zu viel, es wird zu viel,
kann nicht mehr reagieren, kann nicht mehr klar denken, kann nicht mehr ich sein.
Darf ich aufgeben?

Freitag, 9. März 2018

Schall und Rauch

Überall Wände in den Ländereien, selbst geradeaus birgt tausend Ecken, verstecken ist doch keine Option, beobachtet, betrachtet, verfolgt von roten Augen, gebleckten Zähnen und das hämische Lachen im Chor erklingt, singt ein Lied aus Angst und Verzweiflung, Furcht und Tränen. Keine Maske, keine Täuschung, nur Enttäuschung zeichnen Furchen tief und schwarze Spuren in den Spiegel, liegend lachend in Lachen aus schwarzem Blut und Gift für die Sinne, Spinnenfäden, die den Atem nehmen, brennen bitter, ritterlich doch noch röcheln, aber es ist kein Platz für Hoffnung im Käfig aus Lügen, im Netz aus Dornen, Zorn und Kälte. Älter werden nur in Gedanken, Ranken halten, bald schon bald, wie Rotkäppchen im Wolfspelz, vergisst die Uhr sich selbst und Zeit spielt keine Rolle mehr. Leer und leerer, ein Schauspiel voller Tragik, voller Freude, voller Verlust und Lust zu sterben. Narben unter dicken Schichten, Licht scheint nur am Ende des Tunnels. Rustikal und antik, verstaubt und verstummt, keine Taste erklingt, kein Ton verstummt, Schreie hallen an nackten Tapeten, fallender Putz, knarren und knirschen, doch kein Fenster, keine Tür. Gefangen und immer wieder gefangen und immer wieder gefangen und immer wieder gefangen.
Und doch wieder kein Ausweg. Durch Rauch und Nebel, keine Hand vor Augen, keine führende Hand, am Rande des Wahnsinns und so allein, kein zweites Sein, nur leere Hüllen voller Gram, langsam ersticken an Worten im schönen Kleid, rausgeputzte Worte von der Sorte Hass und Abscheu. Die Beine versagen, erlagen dem Sumpf der Biester und Bestien, Reste von Verstand versinken und langsam trägt das Echo auch das letzte Lachen fort.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Findelkind und Gauklersohn

Findelkind und Gauklersohn, schon der Teufel in Person, demaskierst dich nur zum Schein und bleibst die Unruhe vorm Sturm. Das Ohngesicht der Menge, facettenreich in grau und Schatten, eine Ratte unter Blumen, ein Ungeheuer wohl getarnt. Wieso glauben, wieso trauen, wieso lieben? Distanz in der Nähe, umnachtet von Nebelschwaden, unfassbar, ungreifbar, ungenau und rauen Herzens, gefürchtet und verachtet. Der Gedanke an Rache so tief ins Selbst gebrannt, bist nicht die Rose selbst, sondern ihr Dorn, so voller Zorn und trachtend nach der Unversehrtheit, nach der Reinheit, willst verderben, ersterben sehen, nicht mit ihnen gehen, aber führen, ins Leid und in den Untergang, Abgesang, ein Bund mit der Hölle ist die Liebe zu dir. Schon in den Augen zeichnet sich dein Hass, eingefasst von Lügen in blau. Jede Erwartung enttäuscht, jeder Kontakt in Trümmern, jede Regung zerstört, kannst es nicht ertragen, ragst nur empor, stichst nur heraus in Finsternis. Zartbitter spielst du Mensch als Akt der Täuschung, füllst die Rolle doch nie aus, ein Wolf im Schafspelz, ein Psychopath unter uns. Und meint man dich zu kennen, trennst du dich lachend von dem Spiel und verlässt dich, baust auf naive, blinde Augen, trickst und wirrst den Rest der Welt. Genug Intelligenz, doch kein wahres Gefühl, du Betrüger und Verräter, du Wechselbalg und Wanderer, du Männlein ohne Emotion, du Findelkind und Gauklersohn.

Montag, 25. September 2017

Vollkommen von Sinnen


Eine neue Ordnung, ein neues Chaos, ein Schilderwald voller Bewegung und Geraschel. Hundert Liedzeilen im Kopf, doch keine passt zur Stimmung. Tausend Gedanken und keiner verrät mir, was nicht stimmt. Die Einzahl im Gefühl allein. Der Flügel bleibt unbespielt, das Klavierzimmer verstaubt. Im Käfig aus Rippen das Herz verliert den Takt, aus der Bahn geworfen, aus dem Strom gerissen. Müde Augen tränen nicht. Die Melancholie nährt sich von Schatten. Bist du irgendwo, in Gedanken, bei mir? Der Sonnenstrahl im Staub zerfällt, wie die Ruinen der Erinnerung. Steine brechen, Nebel wallt, Herbstlicht in Unruhe. Ein dumpfes Pochen stört die Nacht, will doch nur in Ruhe Ruhe haben und hab sie doch nicht. Wieder Wispern, denn die Stimmen schlafen nicht. Kalter Kaffee für die Welt. Brauche doch nur einen Blick, einen klaren Halt. Alles verschwimmt, verändert sich. So abstrakt, so ausgetauscht, so verrückt, so dunkel. So, so dunkel. Rufst du mich? Ich träume mit offenen Augen, träume von Gaunern und Halunken, von Schreckgespenster und Gesichtslosen, von Masken und Demaskierten. Mein Wunschstern verlosch, mein Glücksklee verdorrt. Ich friere in der Heizungsluft. Ich friere, weil du nicht kalt bist. Mein Mund so trocken, mein Körper so träge. Giftefeu rankt sich um die Beine, hält mich fest in diesem Moment, hält mich fest und bindet mich. Ich kann den Grundstein nicht überwinden, so schwindend ist meine Kraft. Lacht nur, zeigt die spitzen Zähne, zeigt das hässliche Maul. Sperrangelweit offen klaffende Wunden voller Blut und Schmutz, immer näher schnappend. Weinst du für mich? Jede Angst ein Schrei, jeder Schrei eine Fessel und jede Fessel ein wenig weniger Ich. Wie die Blüten welke ich und friste nur kurz, ich weile nicht. Schutt und Asche sind mein Lohn. Klein und bekümmert, voller Wut und Frust, voller Gram und Verzweiflung. Immer trüber wird der Mond. Bald, oh bald. Warte ich. Wartest du auf mich?

Sonntag, 24. September 2017

Sodalith


Wie soll ich es nennen? Wie soll ich es fassen? So schwer in Worte zu hüllen, zu füllen mit dem Verstand, kaum zu greifen, diese kleine Sehnsucht, die dort in mir wohnt. Kein Verlangen, keine Liebe, nur die Nähe, näher zu sein, näher zu kommen, sich annähern zu können ohne diese Mauer, diese Wand, dieses Etwas dazwischen zu spüren, das kälter ist als Eis, als Schnee und so trübe wie ein Sturm der Wüste. Wüste Ausdrücke beschleichen mich, schleichen sich an, wollen mich besetzen, hetzen mich und setzen mich unter Druck auszudrücken, was ich fühle. Doch wie soll ich es nennen? Wie soll ich es fassen? Wenn ich doch selbst nicht weiß, was ich will oder wie ich es bekommen kann. Wie ich schwimmen kann im Moor, wie ich mit Zementfüßen laufen kann. Zu Hauf diese Momente, Augenblicke, sich in die Augen zu blicken und doch nicht zu sehen, woran ich bin, wie ein Spiegel der mir nur zeigt, was ich nicht kann, was ich nicht darf. Meine Wünsche in Ketten, meine Träume verglimmen mit den Sternen am Himmel in der finstersten Nacht. Wie ich wache, wie ich schlafe, die Erkenntnis gleitet weiter fort und ich sitze immer noch ahnungslos im Ascheregen ohne Mantel oder Schirm. Und wieder die Fragen: WIe soll ich es nennen? Wie soll ich es fassen? Vielleicht sollte ich es einfach lassen und vergessen, begraben und versenken, mir selbst die Freiheit schenken. Doch da ist dieses Gefühl, so unbestimmt und ungenau, genau kann ich es nicht beschreiben, doch es will mich nicht aufgeben lassen, quält mich ohne Schmerzen, mit nur einem Kribbeln im Bauch. Das Hirn mit Rauch gefüllt, vernebelt mein Denken, lässt mich das Haupt senken, damit niemand mein Lächeln sieht. Ein stummes Verbot, zu viel Freude zu zeigen, gar zu empfinden, Zuneigung nicht ausleben zu dürfen, ein Zerwürfnis zwischen Herz und Kopf. So laufe ich kopflos durch die Welt und frage mich: Wie soll ich es nennen? Wie soll ich es fassen? Fassungslos blicke ich ins Angesicht und hab doch keine klare Sicht. Blinden Flecken rauben mir den Sinn, tastend irre ich umher und einmal mehr finde ich nicht, wonach ich suche. Hilflos klammer ich mich an Vertrautes, an Geglaubtes, an scheinbar Gewisses. Doch ich spüre schon die Klippe, merke wie der Boden sich senkt, das Gewohnte schwenkt und schwankt, kann mich kaum Halten, bei mir Halten, wer ich bin und wonach mir steht. Ohne Ort und Zeit, ohne Gewissheit in der Stille bin ich einsam, lahm vor Verzweiflung und kann kaum widerstehen zurückzuschauen, darauf zu hoffen nicht verlassen zu werden, weil niemand es versteht, ich mich nicht versteh, verstehen kann, denn sie lassen nicht los, die Fragen: Wie soll ich es nennen? Wie soll ich es fassen? Ich kann’s nicht benennen, ich kann es nicht fassen, es lässt mich zittern, lässt mich nicht rasten oder ruhen, pausenlos rinnen mir die Gedanken durch den Kopf und binnen Sekunden bin ich matt, satt von Gefühlen und nah der Ohnmacht, ohne Macht über mich selbst hält mich nichts im Licht, bin Nichts im Licht, Lichter flackern und ersterben vor meinen Augen, laugen mich aus und was bleibt, außer den Fragen, ist nur das Wissen, dass es mich erdrückt und mir den Atem nimmt, mir den Magen verdreht, mich nicht aufrecht stehen lässt. All mein Streben verlangt danach und all mein Wille spricht dagegen und so steh ich zwischen Stühlen und weiß nur, dass ich dich mag. Mehr, als ich sollte.

Mittwoch, 20. September 2017

Pitch black

I want you to see, I want you to feel, I want you to touch my utmost inner self. Catch up with my mindlessness, my chaos, stand straight up in my storm of colours and don't let go of my hand reaching out. Suffer against my fears, my tears and cry, my angel, bloody tears. Accept the muddy water deep inside my veins and crush the waves I can't control. Leave your wings behind you and scream at the top of your lungs. Let me love you, let me gently scratch your cheeks, let me destroy you. I'm a thorn without a rose, I'm the cold without the snow, I'm not beautiful but poisonous. I will make you feel sick, I will bring you pain, I will slaughter the best of you. As I'm not able to love in any other way.