Montag, 31. Oktober 2011
Es ist das Wort, das lügt, doch der Blick spricht Wahrheit.
Und es lässt sich nicht verdrängen, es ist da, immer und immer, versteckt, verborgen und wartet ab, Unvorsicht, es wird zum Puppenspieler, zieht an diesem, zieht an jenem Faden und du tanzt, tanzt deinen Tanz der Hilflosigkeit. Allein und auf dich gestellt, offen, wie ein Buch, lies darin und du erkennst die Handschrift des Marionettenspielers, sie schimmert durch die Zeilen und spricht was Wahrheit ist, wischt das falsche Bild hinfort und zerstört die Illusion des Märchens, das du dir um dich herum errichtet hast. Berührung der Seifenblasen, so zerspringt sie und alles kommt voller Scherben zum Stillstand, friert ein, vergessen zwischen tränen und Erinnerungen und du sitzt da, Dunkel hüllt dich ein, Nebel legt sich schützend um dich herum und alles ertrinkt. Ertrinkt, in Ruhe und Schwarz. Und Nichts.
Fanatismus.
Schwarz auf weiß,
im Kopf die Zwei,
Sonnenuntergang im Gefühl,
doch der Rest spricht Hölle.
Blitz und blank,
glatt und kalt
und doch ganz rot,
wo bist du?
Sachte, leise,
immer fallend,
gekreuzt, geschient,
im Nichts vergessen,
brich aus der Erinnerung.
Schrecklich bunt
und grell und laut,
der stumme Schrei,
dein Augenlicht,
glitzernd und glänzend,
Perle um Perle,
Rauch und Nebel der verschleierten Sicht.
Klar, das Gift,
deine Adern, der Sinn.
Verlorene Hand,
gestreift vom fremden Sein,
verletzt durch dunkle Worte,
Macht des Gestirns,
der Mond,
der Unsägliche,
er raubt, er nimmt,
er klaut, es stimmt.
Flucht, flüchte,
vor ihm, vor dir.
Lügengespenst,
tief ins Fleisch gekrallt,
zu den Wolken geflogen,
verbrannt die Flügel.
Und das war es,
dein Rausch,
dein Sein,
dein Leben.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Gedankengang.
Karussellfahrt,
Gedanken laufen Amok.
Bild für Bild,
der Film der Geschichte,
verschließe die Ohren vor ihr.
Das Foto an der Wand,
Flammen, euer Mahl,
Tränen, eure Inspiration.
Die Trauer,
der Künstler,
dein Antlitz zur Schau trägt,
im offenen Sarg aus Glas,
allein im Samtbett,
jedes Kissen voller Geruch,
dein Duft,
dein Sein.
Das blonde Haar,
Erinnerung der Tage,
Stunden wie Sekunden,
nie genug.
Mein Mund straft Lügen,
Vergangenheit voller Betrug.
Dummheit,
war geblendet,
überfordert mit mir,
dir, dein, du.
Erkenntnis, sie blendet,
die Sonne leckt mir übers Gesicht.
Der Tropfen der im Nichts verschwindet.
Verlass mich nicht,
komm doch zurück,
ich vermisse dein Ich.
Gedanken laufen Amok.
Bild für Bild,
der Film der Geschichte,
verschließe die Ohren vor ihr.
Das Foto an der Wand,
Flammen, euer Mahl,
Tränen, eure Inspiration.
Die Trauer,
der Künstler,
dein Antlitz zur Schau trägt,
im offenen Sarg aus Glas,
allein im Samtbett,
jedes Kissen voller Geruch,
dein Duft,
dein Sein.
Das blonde Haar,
Erinnerung der Tage,
Stunden wie Sekunden,
nie genug.
Mein Mund straft Lügen,
Vergangenheit voller Betrug.
Dummheit,
war geblendet,
überfordert mit mir,
dir, dein, du.
Erkenntnis, sie blendet,
die Sonne leckt mir übers Gesicht.
Der Tropfen der im Nichts verschwindet.
Verlass mich nicht,
komm doch zurück,
ich vermisse dein Ich.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Traumwelt.
Träume,
diese filigranen Gebilde.
Zart, wie der Schmetterling,
er fliegt hinfort.
Leicht, wie die Schneeflocke,
ebenso schnell vergangen.
Glasklar, wie die Tränen,
im Nichts verschwunden.
Ich, im Traumland gefangen.
Die Augen vor der Realität verschlossen,
der Wasserfall, er wusch sie fort.
Meine Regenbogenaugen,
meine Realität.
Schließ die Augen,
folge mir!
Bunt & vielfältig, die Grauzone.
Kein Leid kann mir geschehen.
Verrutscht, aus den Fugen geraten,
Überschneidung der Sicht.
Im Körper der Elfe,
Strapazen der Welt,
der Geist blickt nicht zurück.
Groß, größer,
der Name an der Wand,
im Spiegel das Tor.
Der Pinselstrich,
der deine Welt zaubert,
das Wort,
das sie schmückt,
der Ton,
der sie füllt,
dein Tanz,
der sie öffnet.
Umrankt, umwachsen erwachen,
ins Märchenland geboren,
die Kapuze tief ins Gesicht gezogen,
damit jeder es sieht.
Der bunte Nebel,
siehst du die Farben?
Die Wesen deiner Selbst,
sie umringen dich,
dein Empfang.
Das Bankett deiner Ehren,
auf dem Ball deines Stolzes.
Reiß dir die Maske vom Gesicht,
willkommen zu Hause!
Sonntag, 9. Oktober 2011
Irrlichter.
Trance der Erwachenden,
im Bild der Einsamkeit,
Stein um Stein,
jede Schicht deiner,
die vergessenen Träume.
Der einzelne Gedanke im Labyrinth aus Tränen,
Weg zur Freiheit,
versperrend die Ignoranz.
Fliegen an Wolken vorbei,
ohne Sinn,
Sturzflug ins Tief.
Blau,
kalt,
weiß,
Schnee,
Diamant deiner Augen,
Licht der Sterne,
vergilbt,
verblasst,
der Schein deiner Wangen.
Glänzend und leise,
die stumme Träne,
schreiender Ton in Disharmonie,
Atemnot,
verschwind,
geschwind,
Wind. Hauch, die Brise trägt dein Herz davon,
das Leben auf deiner Zunge.
Das Messer der Seele,
verkaufst deinen Geist.
Es schwirrt,
es klopft,
es läuft hinab,
immer nur zu Boden,
den Kopf in der Hand,
Gedankenwelt der Sterbenden.
Der Atem der Zeit,
verschleiert durch Arroganz,
den Blick gesenkt,
Hoffnung der Toten.
Das falsche Lachen,
folgen der Sinnlosen,
Zweck heiligt Lügen,
Freude heiligt Los.
Gebrochen im Kopf,
zusammengepresst,
zusammengesetzt.
Als ob es dich interessiert,
der Dolch im Herz,
dreh weiter,
stich zu.
Verraten,
verletzt.
Forderst Vertrauen,
woher soll ich es nehmen?
Laut, leise,
stummer Schrei,
im Halse stecken geblieben.
Was ich brauche?
Ablenkung.
Scheinwelt.
Heuchelt mir nichts vor. Ich bin keine kopflose Holzpuppe, die euer Spiel spielt.
Zu feige, es auszusprechen.
Zu scheu, es in den Mund zu nehmen.
Die Zunge gelähmt.
Im Spiel gefangen.
Die Szene der Freundlichkeit,
der Akt der Freundschaft.
Die Gedanken aufs Ziel gerichtet,
mit Scheuklappen den Weg entlang.
Neben euch die Wahrheit,
doch ihr wollt sie nicht sehen.
Die Realität,
die euch blendet,
eure Worte stocken lässt,
euer Spiegelbild zertrümmert.
Feingliedrig,
eure schwere Eisenketten,
am Grund,
dem Bodenlosen.
In euren Köpfen,
das Wirren der Fliegen,
verscheuch den Gedanken,
spiel das Spiel.
Deine lächelnde Maske,
Versteckspiel der wahren Sicht.
Ignorier sie,
im Schwarzlicht die Tränen,
der künstliche Nebel der Einsicht,
der Schleier in Fäden,
zerissenes Gesicht.
Geschunden der Blick,
inneres Monster,
stopp dein Schreien,
der Moment deines Verstummens,
meine Rettung.
Ich seh es nicht,
dein Fallen,
dein Sturz,
den Regenbogen um mich geschlungen,
ertrinken in Farben.
Die Ranke im Mund,
versink in Trauer,
vermisse die Zeit.
Verletz das Ganze,
das Sein aus dem Sinn,
einzeln,
einsam,
wieso verließ es mich?
Das Schauspiel,
Unikat dieser Kunst,
du Perfektionist,
ich seh nicht hindurch.
Unverständnis,
dein Du erscheint schwarz.
Netzartig überzogen,
deine Haut gelitten,
Schmerz eingebrannt.
Und im Kopf nur ein Wort:
Wahrheit.
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