Mittwoch, 14. September 2011

Gläserner Ton.

Leere Worte. Schöne Worte. Doch sie sind taub. Ohne Sinn schweben sie dumm in der Luft zwischen uns. Zwischen dem, was wir einmal waren. Gehören zur Erinnerung. Sonne. Lachen. Mein Herz tanzt. Doch nun trübt der Grauschleier dieses Bild. Vergilbt und befleckt liegt meine Freude in der verstaubten Schatzkiste. Tage erscheinen wie Wochen, Wochen wie Monate. Die Sekunden der Ewigkeit.
Nun sitze ich hier, deine Stimme verstummt. Du verlässt mich nicht. Taube Worte. Wie konnte ich dir glauben? Naiv, ich bin egal. Unsere Welt schemenhaft. Um uns herum fallen die Scherben der einst so heilen Welt, wie Blätter von den Bäumen. So stark wirkende Stränge, papiern. Die Szene friert ein, der Akt erstarrt. Und in der Luft schwebend - der letzte Ton.
Unsere Melodie verklungen an Ignoranz. Du hast vergessen - so werde ich auch. Und diese Worte, als letztes an dich, verabschieden sich von der Erinnerung.
So sprach nun mein Herz: Es war einmal...

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