Sonntag, 9. Dezember 2012
3 Millionen Schatten.
Bring meine Gedanken zum Verstummen, oh mach, das sie endlich leise sind! Sie zerren, sie reißen, entstellen mich. Ich kann nicht denken, kann nicht atmen. Mein Leben in Ketten, mein Denken gefesselt. Oh wie, oh wie soll ich frei sein zu fühlen, gar zu lieben? Wenn doch sind diese Gedanken, die mich ziehen in Tiefen, nie geahnt, dunkel und kalt von Fragen und Zweifeln. Sie strecken, lecken sich ihre Finger nach mir, nach jedem Tropfen Wärme, Glück, Hoffnung. Seelenräuber, jeder ihrer. In meinen Ohren, taub von Unglauben, hallt nach das kläglich Lachen. In meinen Augen, blind vor Wut, wirft zurück sich schrecklich Fratze, ganz und gar entstellt von jedem Fetzen Realität, dem Zwang des Echt-Seins. Diese Maske, diese Wahrheit, klagend ziert das Angesicht. Wessen? Wessen? Euer aller! Keiner bleibt hier ganz allein unter den Milliarden. Doch warum, wieso fühl ich's mich dann?
Montag, 29. Oktober 2012
Schatten der Frustration.
Jede Faser, klein und fein, doch in sich zerrissen. Überdeckt von Schein und Rot, die Unendlichkeit sie legen. In Verzweiflung, dieses Ich, spricht allein von sich nicht mehr. Was einmal war, kommt schon zurück, mit dem Schnee, dem Leisen. Und der Hoffnung schwarze Tage, legen ab ihr Tun und Sein. Hinterlassen, flehend leise, Spur vor Spur, verweht im Wind. Regen an, das bald Erstarren, innerlich längst still verweilend. Dieser Spiegel, fast geblendet, verzerrt nur jede Wirklichkeit. Bald vergessen, kommt nicht weiter, aufgelöst, mein fremdes Ich.
Dienstag, 25. September 2012
Ein Lächeln im Gesicht vermag ganze Hallen zu füllen, ...
Das Herz, es pocht,
der Nerv droht zu versinken.
Diese Blicke schneiden scharf,
in schreiend' Dunkelheit gefangen.
Einsam weinen viele Seelen.
Kristalle, zart, so kalt,
fesseln Schein und Ton.
Schütteln, ranken,
vom Windhauch verweht,
ertranken in der Leere.
Allein das Licht, so schwach,
zweifelte am hellen Stern,
verzerrt die Wirklichkeit.
Im Konflikt, das Jetzt und Hier,
so leise - unerträglich.
Im Feuerschein tanzt weltversunken
jeder kleine Stein.
Und Stück für Stück,
vergisst zu existieren,
schwach und schnell,
der einst so große Wall.
Verkehrt, verdreht,
die Welt sich wandelt,
das Glas verschmutzt von Schatten.
Im Denken kreist,
verletzt und nackt;
im letzten Sprung,
die Arme offen,
weint längst vergess'ne Tränen.
Offen, schimmernd glänzend rot,
im Schwarz bald wandelnd,
nur Du.
Und deine Welt steht endlos still.
... doch Tränen wiegen leichter.
Was Zeiten ändern,
viel und leer,
was war, was ist,
ein Wort macht stumm,
der Blick gen Boden fällt.
Doch Hin und Her
verschleiern's Sehen,
trennt die liebevolle Hand.
Vergisst zu trauern,
von Wut verzehrt.
Nun wartet dort,
so klein und still,
das bitter Monster Eifersucht
und krallt und schlägt
ins Netz aus Leben.
Zärtlich fein,
geht schlichtweg unter,
jenes liebliche Gefühl.
Doch niemals weichend
füllt es weiter,
diesen Ort des bisher Nichts.
Trotz Wunschbegehren,
lang verwehrt,
regiert meine Gedanken,
das wärm'nde Wesen
deines Du.
Samstag, 14. Juli 2012
Bittersüßschwarz.
Ein Pinselstrich,
ganz still und leis,
das Grau in Grau in dem Gefühl.
Aus Nichts, durch Nichts,
verleugnet Staat und Hof.
Die Zunft sich zu gebierden,
verschlägt dem Mund die Sprache.
Stummes Verbot,
es bleibt weiter leis!
Ungeklärt,
im Gestrüpp gefangen,
bleiben stecken -
Tausend Fragen.
Doch der Clown,
er lächelt halb.
Eingehüllt in den Kokon,
das Monster kämpft,
versucht zu brechen.
Doch trotz Riss und Makel,
die Mauer hält stabil.
Ketten senken schwer hinab,
Atemluft bleibt stecken.
Und nur das Dunkel
- Freund allein -
weiß der Flucht zu helfen.
Langsam rankend,
schnell verzehrend,
jede Kraft,
von Haut und Herz,
durch Dornen schnell genommen.
Doch im Delirium
- erneut, erneut, erneut -
derselbe Fehler.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Durst.
Etwas fehlt, ein Loch in mir. Das Nichts fand seinen Platz. So viel Sehnsucht, doch wonach? Es schmerzt, lässt tränen, doch das was ist nicht zu finden. Ein Sog hinab in Traurigkeit, so tief, kein Grund in Sicht. Was kam und hing, was stahl und ging? Sinnlose Leere im Herzen. Nichts, nichts finde ich, was füllt diesen Platz? Jedes Wort versucht zu sagen, was Worte nicht beschreiben können. Kein Bild, kein Gefühl, kein Zustand. Die Abwesenheit so vielem lässt mich bangen. Haare raufend, dran verzweifelt, so viel Ratlosigkeit. Ein Puzzle unvollständig. Unerfüllt. Raum ungenutzt.
Doch wonach sehne ich mich so? Was verließ das Haus, ließ es leer zurück? Und was füllt es mit Leben?
Schatten der Tage, die Maske am Tag. Unrealisiert dieser Wandel, ungesehen. Und doch da - zerreißend.
Wie leises Laub im Wind, bereit zu gehen, Platz zu schaffen. Es zu lassen. Nicht länger den schönen Schein zu wahren und die hässliche Fratze der Kälte den Sieg gestehen.
Doch der Grund, der bleibt verschwunden.
Versteckt unter tosendem Sturm, unter klirrendem Eis, in tropfenden Höhlen, zwischen Dunkelheit und Nacht und Einsamkeit. Ein Kerker zum sterben. Scheinbar unbewusst grundlos.
Wofür schlägt dieses Herz noch?
Dienstag, 29. Mai 2012
In meinem Kopf.
Wo niemand fragt und niemand sieht, an diesem Ort lebt's sich allein. Im Kampf gegen Schatten versagt das Herz nur allzu schnell. Und vermisst wird nur der Sonnenschein. Im Tränenmeer kannst Bahnen ziehen, mit Blut auf Haut Geschichten schreiben. Der Spiegel aus Fieber und Wahn anderer zeigt dir dich, nur nicht genau. Im Höllenschlund lässt's sich gut träumen, die Realität wär viel zu viel. Schwarz auf Rot auf Grau in Braun, trist wird hier gefristet. Missgestaltet wandeln, ohne Zutun, Körper ohne Geist. Schwarzes Laub vom schwarzen Baum den Boden hier bedeckt. Und raschelt es, wenn über es, Haut und Knochen - kein Gesicht - ihren Weg sich Bahnen, wie das Gewürm in diesen Venen. Ohne Augen, ohne Herz, lebend bist du hier verloren. Köpfe rollen, Arme fallen, Knochen schwingen hin und her. Und über allem, schwarze Engel, verrichten missgestimmt ihr Werk. Lauf! Sobald sie dich erblicken, wird jede Freude dir verwehrt. Gefangen zwischen Nichts und Tod, fristest fort allein dein Dasein. Auf ewig.
Totensänger.
Und im Dämmerlicht allein,
die Amsel auf der Fensterbank,
dunkler Fleck inmitten Weiß.
Nach Routine läuft ihr Tag,
wird doch nicht tun,
wonach ihr ist.
Im größten Käfig eingesperrt,
der Flugversuch verboten.
Doch können Vögel weinen?
Es tönt ein "Nein!",
doch Schall trägt "Ja"...
und der Amsel fließen Tränen.
Ihr Verstand will sich nicht brechen,
sie breitet ihre Flügel aus.
Doch kalte Hände packen hart
und schnell ist sie kein Vogel mehr.
In ihrer Ohnmacht schaut sie zu,
rote Rosen erblühn zu ihren Füßen.
Läuft gegen Wände,
hinterlässt ihre Spur,
doch erwartet wird sie bald allein.
In unendlicher Dunkelheit
nur einen Freund sie kennt.
Den einzigen und letzten.
Sonntag, 20. Mai 2012
Ein Kuss voll Gewalt.
So und nicht anders.
Das Leben schreibt Geschichte.
In Schwarz, in Weiß,
im Regen stehend,
jeder Frohklang so vergeht.
Vielleicht allein, vielleicht zu zweit,
doch niemals nicht ganz einsam.
Der Vorhang hebt,
die Bühne bebt,
das Schauspiel neu beginnt.
Verblasst, verfärbt, verzerrt,
das Nicht-Gesicht.
Im Spiegel nicht,
in Realität anders,
verloren die Orientierung.
Der Irrsinn spielt Klavier,
versteckt, verdeckt, beerdigt.
Und Säure der Augen
verätzt Lächeln und jedes Herz.
Der Blick gesenkt,
der Stolz vom Kopf her fällt.
Die Sonne meiden,
an Schmerz weiden,
befleckt vergilbt,
Vergangenheit.
Doch jedes Tropfen
reißt und beißt
das Selbst in kleine Fetzen.
Doch leider,
nicht anders,
dieser Kuss voll Gewalt.
Montag, 2. April 2012
Flammenkinder.
Dunkel und kalt, blinde Augen halten mich gefangen.
Mein Herz beginnt zu stocken.
Mein Atem zu schnell.
Meine Ohren taub, taub von deinem Schreien.
Der Schrei meiner Seele, nichts mehr spüren, nicht mehr fühlen.
Stumpf das Wort im Kopf verklingt.
Und in der Ecke fallen, fallen.
Und langsam haucht der letzte Atem.
Alles vorher Euphorie.
Wenn Sprache nicht reicht und lachen verstummt.
Die Maske, sie reißt.
Stück für Stück das wahre Ich.
Und ganz allein das Kind im Herzen rasselt letzte Blicke.
Rot getränkt der Abschiedsbrief in winzig kleinen Fetzen.
Schroff und klar mein Wort an dich verlass nur dieses Leben.
Heuchelei, mein Sonnenschein, leuchtet meinen Weg.
Reibend, brechend, Rippen von den Schmetterlingen.
Doch mein Haar verdeckt die Augen, welche dir allein Wahrheit sprechen.
Flammen ringen deine Adern nieder, der Muskel brennt.
Ganz entwurzelt ohne Schutz, Scherbenhände streicheln sanft.
Und um den Hals das Mal der Furcht, dein Symbol des Allem.
Und geisterhaft der Schemen Blut.
Es rinnt und tropft, verliert den Sinn.
Dein Leben bald vorbei.
Die Illusion, Gedankenschwaden erobern meinen Kopf.
Im trüben Nebel hängt dann mein letzter Blick auf dir.
Mein Herz beginnt zu stocken.
Mein Atem zu schnell.
Meine Ohren taub, taub von deinem Schreien.
Der Schrei meiner Seele, nichts mehr spüren, nicht mehr fühlen.
Stumpf das Wort im Kopf verklingt.
Und in der Ecke fallen, fallen.
Und langsam haucht der letzte Atem.
Alles vorher Euphorie.
Wenn Sprache nicht reicht und lachen verstummt.
Die Maske, sie reißt.
Stück für Stück das wahre Ich.
Und ganz allein das Kind im Herzen rasselt letzte Blicke.
Rot getränkt der Abschiedsbrief in winzig kleinen Fetzen.
Schroff und klar mein Wort an dich verlass nur dieses Leben.
Heuchelei, mein Sonnenschein, leuchtet meinen Weg.
Reibend, brechend, Rippen von den Schmetterlingen.
Doch mein Haar verdeckt die Augen, welche dir allein Wahrheit sprechen.
Flammen ringen deine Adern nieder, der Muskel brennt.
Ganz entwurzelt ohne Schutz, Scherbenhände streicheln sanft.
Und um den Hals das Mal der Furcht, dein Symbol des Allem.
Und geisterhaft der Schemen Blut.
Es rinnt und tropft, verliert den Sinn.
Dein Leben bald vorbei.
Die Illusion, Gedankenschwaden erobern meinen Kopf.
Im trüben Nebel hängt dann mein letzter Blick auf dir.
Sonntag, 25. März 2012
It would be pretty when the lights go back.
es ist alles falsch in der scheinwirklichkeit es regnet nur spiegelscherben denn die wirklichkeit zerschellt zerspringt und diese wut sie fällt noch tief und eine leere schließt die tür in weiß auf schwarz der kopf sich zeichnet im echo hallt das wort verklungen und laut wie jedes donnerdröhnen fallen perlen klein hinab ohne anfang ohne ende hält der käfig sicher fest und jeder schrei endet im nichts
Nachtschatten.
In Mimik verborgen,
im Lächeln versteckt,
die Zunge sich Lügen auf Lippen leckt.
Im Schatten ihrer Augen,
wandelt bedeckt, allein, die Schuld.
Ihr weißes Kleid,
ganz abgetragen,
füllt allein den Raum im Staub.
Zierend ihre blinden Spiegel,
stumpf und stumm,
im letzten Schnee.
Der Vögel Sang den Geist verwirrt,
mit Worten nicht taub.
Gefangen im Sturm,
wo Hilfe nie naht.
Das Niemandsland,
so voller Tücken,
verschlingt die Seele selbst ganz rein.
Und trotzdem sucht die Sucht nach Meer,
nach fernem Schrei am Gipfel.
Doch alles hüllt von feinem Staub,
doch die Zeit vergeht nur schneller.
Dann zwischen Steinen,
groß und klein,
versiegen letzte Perlen.
So bleibt nun kalt und welk zurück,
was einst so voller Leben.
Montag, 5. März 2012
Der Ballsaal.
Leider.
Und doch,
mit neuem Kostüm,
dem Gesicht nachgezeichnet,
geht der Maskenball weiter.
Glänzend rot und strahlend Blau,
dein Gewand mich blendet.
Der Vorhang zu,
im Dunkeln wandelnd,
so viel ich seh,
so fühl ich.
Es streift die Hand,
ein zarter Hauch
und doch ist niemand da.
Ich tanze blind ein vor mich her,
gen Boden drückt die Schuld.
Der Unsinn läuft noch vor mir von,
ich schleppe hinterher.
Der Schleier lässt,
mit Wand zu zwei,
mir nicht einmal die Wahl.
Die Uhr schlägt Zwölf,
am Boden liegend,
wund getreten,
ganz verloren,
wein ich,
sterb ich,
nun.
Und doch,
mit neuem Kostüm,
dem Gesicht nachgezeichnet,
geht der Maskenball weiter.
Glänzend rot und strahlend Blau,
dein Gewand mich blendet.
Der Vorhang zu,
im Dunkeln wandelnd,
so viel ich seh,
so fühl ich.
Es streift die Hand,
ein zarter Hauch
und doch ist niemand da.
Ich tanze blind ein vor mich her,
gen Boden drückt die Schuld.
Der Unsinn läuft noch vor mir von,
ich schleppe hinterher.
Der Schleier lässt,
mit Wand zu zwei,
mir nicht einmal die Wahl.
Die Uhr schlägt Zwölf,
am Boden liegend,
wund getreten,
ganz verloren,
wein ich,
sterb ich,
nun.
Montag, 13. Februar 2012
Krypta.
Der Spiegel zeigt verzerrt,
dein Herz begehrt,
Tropfen des Mondlichts,
sinntriefend vor Nichts.
Der Kopf wird leer,
das Herz schreit: "Mehr!"
Mehr Gedanken verblassen,
weiß sie nicht in Wort zu fassen.
Perlen der Erinnerung,
liegen im verzweifelten Sprung.
Weder ein noch aus,
willst fliehen, willst hier raus,
dein Scheiterhaufen aus Eis,
doch jede Träne weinst du leis'.
Mit Flügeln drehst du deine Runden,
stech' immer tiefer in die Wunden.
Doch aus dem Mund, der feine Ton,
liebreizend aus Spott und Hohn.
Die Zelle deiner Einsamkeit,
niemand, der dich mehr befreit,
deine Welt beginnt zu beben
und du meinst, das ist Leben?
dein Herz begehrt,
Tropfen des Mondlichts,
sinntriefend vor Nichts.
Der Kopf wird leer,
das Herz schreit: "Mehr!"
Mehr Gedanken verblassen,
weiß sie nicht in Wort zu fassen.
Perlen der Erinnerung,
liegen im verzweifelten Sprung.
Weder ein noch aus,
willst fliehen, willst hier raus,
dein Scheiterhaufen aus Eis,
doch jede Träne weinst du leis'.
Mit Flügeln drehst du deine Runden,
stech' immer tiefer in die Wunden.
Doch aus dem Mund, der feine Ton,
liebreizend aus Spott und Hohn.
Die Zelle deiner Einsamkeit,
niemand, der dich mehr befreit,
deine Welt beginnt zu beben
und du meinst, das ist Leben?
Mittwoch, 8. Februar 2012
Ich will den Mond besiegen.
Sperr mich ein,
Käfig aus Eis,
Schlösser fest und zu,
Tore versiegelt,
Ketten bändigen den Zorn.
Düsterkalt allein im Grab,
Schlüssel vergraben mit Worten,
Leere.
Blutstropfen im Kristallsarg,
Schneewittchen schaufelt ihr Grab.
Einsam wacht,
Sternennacht,
Funken verblasst!
Trüb und stumm,
das Gehölz brennt,
verblassend und dumm.
Perlen der Winde,
klar gefüllt,
glänzend und rein,
benetzen Haut und leeres Sein.
Totenlichter,
Schimmerglanz,
Regenbogentau.
Eisenpanzer,
kalt und starr,
im Garten voller Tod,
Grau regiert;
es lebt das Nichts,
vergessen jede Pforte.
Nur einsam liegt,
im Feuerschein,
das kleine Kind,
es lacht und weint.
Die Augen voller Hass verzogen,
erzählt es die Geschichte neu:
Sperr mich ein,
Käfig aus Eis,
Schlösser fest und zu,
Tore versiegelt,
Ketten bändigen den Zorn.
Düsterkalt allein im Grab,
Schlüssel vergraben mit Worten,
Leere.
Blutstropfen im Kristallsarg,
Schneewittchen schaufelt ihr Grab.
Einsam wacht,
Sternennacht,
Funken verblasst!
Trüb und stumm,
das Gehölz brennt,
verblassend und dumm.
Perlen der Winde,
klar gefüllt,
glänzend und rein,
benetzen Haut und leeres Sein.
Totenlichter,
Schimmerglanz,
Regenbogentau.
Eisenpanzer,
kalt und starr,
im Garten voller Tod,
Grau regiert;
es lebt das Nichts,
vergessen jede Pforte.
Nur einsam liegt,
im Feuerschein,
das kleine Kind,
es lacht und weint.
Die Augen voller Hass verzogen,
erzählt es die Geschichte neu:
Sperr mich ein,
Käfig aus Eis,
Schlösser fest und zu,
Tore versiegelt,
Ketten bändigen den Zorn.
Düsterkalt allein im Grab,
Schlüssel vergraben mit Worten,
Leere.
[...]
Schwierigkeit des Glücklichseins.
So wie niemand,
keiner und wer.
Versteckt, Käfig aus Schwarz.
verlogen, verbogen,
ein ums andere Mal,
Leben betrogen,
Sog aus Nichts,
kaputt mal Zwei.
Verraten im Fremdwort Vertrauen,
Lügen im Herz,
das Netz leben,
hoffnungsverbittert,
Verbrauch von Mut,
Kraft Anderer,
Ahnung von Dunkel,
allein.
Nass, Wirbel,
hoch hinaus,
hinab und tief.
Nur Schaum durch Nebel,
Gier nach Einsamkeit,
Sumpf der Intrigen,
verdammt im Hilfeschrei.
Rot und schön,
stumpfer Glanz von Augen und Sternen.
Geflecht in Rache,
Vers um Vers,
jede Zeile neu verbrannt.
Die Zunge lahm,
geraubt im Mund,
wispernde Verborgenheit.
Freiheitswunsch der Sicherheit,
heldenhaft im Freitod liegen.
Kristallklar und regenbogenwebend,
zügelloser Schaffungsakt,
Konter von Direkt und Gleich,
offen in Scherben liegen,
Trümmer der Gedankenwelt,
Salzmeer, knietief.
Perlen der Verlassenen,
verloren am Teppich der Wellen,
Glut und Angst,
im Rausche windend,
tobend, kreischend,
das Leben vergessend.
Dorngestrüppe, krallend,
verronnene Zeit,
mit Kopf und Wand.
Heiligtum der Leere,
süßer Zorn,
blinder Schmerz,
auf mich auf Welt,
ganz und gar,
umrankt, verwachsen.
Freier Vogel, dein Sarg aus Schnee.
Zerrissen an der Arroganz,
Fetzenbild aus dir und mir,
so viel war da Toleranz,
Ironie, das Sein aus Tönen.
Farbenhaus in Schwall und Rauch,
Melodienspiel aus Schrei und Stumm.
Herzgebannt,
Schlag um Schlag,
nur noch gelöst,
Edelstein aus Wut und Krieg.
Schloss im Meer,
auf Wolken fliegend.
Regenguss auf Tropfen, Fels.
Maskenball durch Sturm aus Beben,
Fluchtgehölz im Blätterlaub.
Und blank, Knochenhaufen,
allein und leer
inmitten grauer Welt.
Verloren.
keiner und wer.
Versteckt, Käfig aus Schwarz.
verlogen, verbogen,
ein ums andere Mal,
Leben betrogen,
Sog aus Nichts,
kaputt mal Zwei.
Verraten im Fremdwort Vertrauen,
Lügen im Herz,
das Netz leben,
hoffnungsverbittert,
Verbrauch von Mut,
Kraft Anderer,
Ahnung von Dunkel,
allein.
Nass, Wirbel,
hoch hinaus,
hinab und tief.
Nur Schaum durch Nebel,
Gier nach Einsamkeit,
Sumpf der Intrigen,
verdammt im Hilfeschrei.
Rot und schön,
stumpfer Glanz von Augen und Sternen.
Geflecht in Rache,
Vers um Vers,
jede Zeile neu verbrannt.
Die Zunge lahm,
geraubt im Mund,
wispernde Verborgenheit.
Freiheitswunsch der Sicherheit,
heldenhaft im Freitod liegen.
Kristallklar und regenbogenwebend,
zügelloser Schaffungsakt,
Konter von Direkt und Gleich,
offen in Scherben liegen,
Trümmer der Gedankenwelt,
Salzmeer, knietief.
Perlen der Verlassenen,
verloren am Teppich der Wellen,
Glut und Angst,
im Rausche windend,
tobend, kreischend,
das Leben vergessend.
Dorngestrüppe, krallend,
verronnene Zeit,
mit Kopf und Wand.
Heiligtum der Leere,
süßer Zorn,
blinder Schmerz,
auf mich auf Welt,
ganz und gar,
umrankt, verwachsen.
Freier Vogel, dein Sarg aus Schnee.
Zerrissen an der Arroganz,
Fetzenbild aus dir und mir,
so viel war da Toleranz,
Ironie, das Sein aus Tönen.
Farbenhaus in Schwall und Rauch,
Melodienspiel aus Schrei und Stumm.
Herzgebannt,
Schlag um Schlag,
nur noch gelöst,
Edelstein aus Wut und Krieg.
Schloss im Meer,
auf Wolken fliegend.
Regenguss auf Tropfen, Fels.
Maskenball durch Sturm aus Beben,
Fluchtgehölz im Blätterlaub.
Und blank, Knochenhaufen,
allein und leer
inmitten grauer Welt.
Verloren.
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